Wäschedieb

Ich bin grad stinksauer! Gestern Abend hab ich noch eine Ladung Wäsche im Hof auf die Leine gehängt, kurz darauf hat es abgekühlt. Gegen halb zehn habe ich den Großteil runtergenommen, eine Hose, ein T-Shirt und ein Haufen Socken waren aber noch feucht. Na gut, muss ich eben in der Früh vor der Uni machen und erklär Stefan noch, dass ja viele ihre Wäsche auch über Nacht unten lassen, wer stiehlt denn schon Wäsche? Heute Früh will ich dann meine trockene Wäsche holen (es hat zum Glück in der Nacht nicht geregenet) und da fehlt das T-Shirt! Die Wäscheklammern hängen allein auf der Leine. Im ersten Moment dachte ich noch, Stefan hat es runtergenommen, als er gefahren ist, um mich zu foppen, weil ich ja am Vorabend so groß geredet habe, dass da nichts gestohlen wird. Mittlerweile weiß ich, dass er es nicht war :-(

Und jetzt? Bei der GWG hab ich’s gemeldet (dachte mir, falls sowas öfter vorkommt, schicken sie vielleicht zumindest eine Warnung an die Mieter, dass man aufpassen soll), aber da kam nur „Was geht uns das an!?“ Ich werd jedenfalls die Augen offen halten. Aber was soll ich schon machen, wenn ich wen mit dem T-Shirt seh? Alles blöd! Hmpf.

Endlich (wieder) Reiten!

Wie schon angekündigt verbrachten wir das vergangene Wochenende am Pferdehof Pühringer in Bad Zell. Wie genau sich diese Zeit gestalten würde, war für uns beide etwas ungewiss – für Stefan als absoluten Reitanfänger und für mich, nachdem ich schon fast 6 Jahre nicht mehr wirklich geritten bin. Aber es wurde ein absoluter Erfolg!

Kaum angekommen saßen wir schon für unsere erste Bahnstunde am Pferd und für Stefan sollte damit eine Erfolgsgeschichte beginnen – er erwies sich als absolutes Naturtalent! In den zwei-einhalb Tagen saß er ganze 11 Stunden im Sattel und steigerte sich von Stunde zu Stunde sichtlich, so dass er Sonntag Früh schon frei im leichten Sitz in der Bahn galoppierte und wir daraufhin noch einen einstündigen und einen zweistündigen Ausritt inklusive rasantem Galopp unternehmen konnten. Es war fantastisch!

Erste Leichttrabversuche an der Longe Und schon galoppiert er frei

Ich selbst war vor der Ankunft noch etwas skeptisch, wie es mir als erklärtem Haflinger-Fan mit den Warmblütern gehen würde, aber auch da wurde ich nicht enttäuscht. Ich fand das optimale Pferd für mich in Bunny, einer Haflinger-Quarterhorse-Mix Stute (mit deutlichem Haflingeranteil, was die Willensstärke angeht ;-) ), mit der ich schnell wieder zu einer ausbaufähigen Form fand.

Endlich wieder galoppieren

Zu verdanken haben wir diese Fortschritte auf jeden Fall auch Barbara, der besten Reitlehrerin, die ich je erlebt habe! Ihre einfühlsame, verständliche und unterhaltsame Art zu unterrichten ist bewundernswert! Leider wird sie in einem Jahr den Hof verlassen um ihren eigenen Betrieb in Kärnten aufzubauen (wir wissen also schon, wo wir in Zukunft auf Urlaub hinfahren werden 8-) ).

Auch erwähnenswert sind die Kochkünste von Maria, der Hausherrin – wären wir nicht so viel geritten, hätten wir sicher an Gewicht zugelegt. Die Verpflegung war hervorragend!

Verdauungsschlaf

Insgesamt verbrachten wir ein traumhaftes Wohlfühlwochenende im Mühlviertel (obwohl sich diverse Muskeln und Knochen unangenehm bemerkbar machten) und wir fahren auf jeden Fall wieder hin! Vielleicht schon diesen Freitag :-D Von Linz aus haben wir ja zum Glück nicht so weit…

Ich hasse Schimmel!

Dieser verdammte Keller! Jetzt hab ich grad mein Reitzeug herauf geholt, um zu kontrollieren, ob eh so weit alles da und in Schuss ist, und musste feststellen, dass meine Minichaps zu schimmeln begonnen haben. Im Frühling habe ich schon ein Paar Flipflops deswegen entsorgt. Da unten ist es einfach so furchtbar feucht, aber ich brauch den Stauraum!

Jetzt bin ich mal gespannt, wie das Rauleder auf ein Essigbad und anschließende Wäsche mit Feinwaschmittel reagiert… :-|

Das Glück der Erde…

Ich wollte ja schon ewig wieder einmal Reiten gehen, hab mir schon vor einem guten Jahr einmal Angebote von Mühlviertler Reiterhöfen angeschaut, aber alleine konnte ich mich nicht wirklich aufraffen. Allerdings reizt es Stefan eh auch schon länger, Reiten zu lernen, und das packen wir jetzt an! Das nächste Wochenende verbringen wir am Pferdehof Pühringer in Bad Zell und hoffentlich die meiste Zeit am Pferderücken :-D Vielleicht können wir ja sogar am Sonntag schon einen kleinen Ausritt gemeinsam wagen…

Burgfest Kaprun

Kaprun gehört jedes Jahr zu den schönsten MA-Märkten in Österreich – da dürfen wir natürlich nicht fehlen! ;-)

Begonnen hat es wieder mal mit – Na? Genau! – Regen… Und der war so schlimm, dass Beigarth und ich die späte Anreise Freitag Abend unterbrechen mussten und die Nacht doch noch am Weg bei meinen Eltern verbracht haben. Samstag Früh nahmen wir einen neuen Anlauf und hatten Glück, es hat dann nur noch zwischendurch ein paar Mal kurz geregnet. Die Spuren von Freitag Nacht waren aber noch im Lager sichtbar – das Sonnensegel hat einen Riss bekommen.

Warum sind wir eigentlich nicht schon früher gefahren? Ganz einfach, wir waren noch in der Werkstatt beschäftigt – ich hab eine eigene Truhe bekommen! :-D Und sie sieht aus wie die kleine Schwester von Beigarths Truhe, einfach toll!

Der Markt selbst war super! Über 30 Lagergruppen, an die 500 Lagernde auf der großen Wiese bei der Burg.  Es gab ein spannendes Freikampfturnier mit 12 Teilnehmern (wo Svartr für uns den 4. Platz holte). Ich hab mir endlich einen Becher bei der netten Drachentöpferin gekauft. Wir haben im großen Stil Steckstühle vernichtet. ;-) Und ich bin endlich wieder mal auf einem Pferd gesessen – sogar auf zwei verschiedenen, Samstag und Sonntag!
Isi am Samstag Steckstuhlmassaker Mittagsschlaf Mehr Fotos
Am Sonntag war das Wetter so schön, dass wir am liebsten einen Tag verlängert hätten ;-) Aber dazu haben wir hoffentlich nächste Saison Gelegenheit…

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Initiative gegen den Steckstuhl

Landesritterfest Linz

Seit ein paar Jahren gibt es diese eintägige Veranstaltung, finanziert durch den Familienbund (ÖVP) und demenstprechend heuer auch teilweise mit Wahlkampfcharakter (im Herbst sind ja Landtagswahlen in Oberösterreich). Insgesamt war es ein anstrengendes Fest und eine ganz neue Erfahrung – angeblich 40.000 Besucher! Im Lager fühlte man sich teilweise fast eingesperrt, außerhalb war es deutlich zu eng, obwohl das Gelände extrem weitläufig war (Hauptplatz, Taubenmarkt, Altstadt, Schlossberg). Die Besucher hatten ihre eigenen Vorstellungen, was sie sehen wollten („Die Kinder wollen Ritter sehen, also seid ihr auch Ritter!“ 8O ). Auch etwas ganz Eigenes hatte es, in der vertrauten Umgebung des Taubenmarkts Schaukämpfe aufzuführen – moderiert von Heinricht, mit dem tollen neuen Feature des Leichenhaufens. ;-)
Straßenkampf Viele(!) Zuschauer
Leichenhaufen 1/3 Leichenhaufen 2/3 Leichenhaufen 3/3
Trotzdem habe ich fast keine Bekannten im Pulikum entdeckt.

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Hexentreyben Rechberg

Am ersten Juli Wochenende lagerten wir am Hexentreyben in Rechberg. Traditionell eine sehr stimmungsvolle Veranstaltung mitten im Naturpark Mühlviertel im Grünen. Leider blieben wir auch dort nicht vom Regen verschont, was mich dazu veranlasste, mir doch endlich Holzschuhe zu kaufen – und ich liebe sie mittlerweile! Zusätzlich habe ich mir auch noch Leder gekauft, um mir für die nächste Saison ein zweites Paar Wendeschuhe zu nähen (aber mal sehen, wann ich wirklich dazu komme/mich dazu aufraffen kann).

Es regnet...

Wulfhild hat sich mit der Lagerverpflegung wieder einmal selbst übertroffen – sie hat aus 7 kg Faschiertem über dem Lagerfeuer Fleischlaibchen gekocht! Ich habe die Vorzüge eines Mokkazelts entdeckt (dort gibt es auch super heiße Schokolade!) und mich bei den Halibux an Teller-Jonglage versucht – sieht schwerer aus als es ist. :-D

Jede Menge Fleischlaibchen Mokkazelt

Außerdem gab es in unserem Lager ein interessantes Zusammentreffen von zwei Ponys – äh – Phelan, dem Scottish Deerhound der Teutonen, und einem Shetland Pony. ;-)

Hund trifft Pony Mehr Fotos

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Sommerwetter?

Eigentlich hat es ja keinen Sinn, sich darüber aufzuregen, aber es ist schon zum Verzweifeln… Seit ein paar Wochen ist es jetzt zwischen Montag und Freitag regelmäßig so heiß, dass sich keiner mehr auf seine Arbeit konzentrieren kann und Freitag Abend kommt dann die Abkühlung inklusive Regen (oder gleich Unwettern), der das ganze Wochenende anhält. So weit man einer so langfristigen Prognose Vertrauen schenken möchte, wird selbiges auch für das kommende Wochenende wieder vorhergesagt (und wen würde es wundern, wenn es eintrifft?).

Ich hab mal etwas von einem US-amerikanischen Klimaforscher gelesen, der einen Zusammenhang zwischen der Smogentwicklung in den großen Städten unter der Woche durch den Berufsverkehr und dem schlechten Wetter am Wochenende feststellen konnte. (Ich weiß nicht mehr genau, wie das war, klang aber einleuchtend.) Und da frag ich mich – sind wir etwa auch schon so weit? Dieser Artikel in der TAZ legt es jedenfalls nahe.

Und all jenen, die jetzt fragen, was aus der Klimaerwärmung geworden ist – es geht um die Erwärmung im Jahresdurchschnitt! Und höhere Temperaturen bewirken mehr Verdunstung, also auch mehr Regen…

(So, Installation abgeschlossen, weiter geht’s mit der Arbeit, bevor es morgen wieder über 30°C kriegt!)

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